Wie sehr fehlt mir die große Liebe

Die Zeit der großen Gefühle möchte wieder kommen.

Wo war sie nur hin?

Gut, ich hatte zu tun. Zu jung um mich außerhalb der Mutterschaft zu definieren. Zu verunsichert um Nein zu meinen.

Nebenher fertig studiert und diversen Chefs enorme Wichtigkeit eingeräumt.

In dunklen Zimmern gefangen gewesen. Angst, die mir soviel genommen hat.

 

Das Kind winkt schneller als gedacht leise Servus.

Ich muss niemandem mehr was beweisen.

Kaum jemand kann mir noch was erzählen.

 

Und jetzt sind sie wieder da. Die Wünsche. Die Sehnsüchte. Die Emotionen, wie ein Vulkan.

Als ich am Klavier sass und zuhörte.

Keiner sagt: Reiß‘ dich zusammen. Hör auf zu weinen. Sei nicht so laut.

Niemand mahnt: Lass uns das sachlich lösen.

 

Ich grab sie aus, mit Freude, mit Energie, mit Überschwang!

Wo seid ihr, kommt raus, es tut mir so leid, dass ich euch so tief versteckt habe.

Ich möchte um mich schmeissen, mit Liebe, Freude, Glück.

Ergirffen von Musik, einem Gedicht, einem Geruch.

 

Schau auf die alten zerschlissenen Fotos, die ich hunderte Male in der Hand hatte.

Da ist sie, die strahlende Christina, die immer dort hingezogen wurde wo die wärmste Energie war.

Die niemals freiwillig in der stillen Kälte blieb.

Traurig und wütend nachfragte, warum das passiert.

Nicht versteht.

 

Wie sehr vermisse und wünsche ich mir diese große Liebe zurück.

Die Liebe zu mir selbst, zum Augenblick. Zu bestimmten Menschen, die mir nichts gaben außer Hoffnung, Abenteuer,

mich selbst im ehrlichsten, wahren Ich.

 

 

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